Nutzung von Landesliegenschaften in Marburg – Spaziergang mit Thorsten Schäfer-Gümbel

Am vergangenen Freitag besuchte der Spitzenkandidat der Hessen SPD Thorsten Schäfer-Gümbel auf Einladung der Marburger Landtagsabgeordneten Handan Özgüven, SPD, erneut die Universitätsstadt Marburg, um sich mit Vertretern der städtischen Wohnbaugenossenschaft GeWoBau und der Universität über die Landesliegenschaften auszutauschen. Deshalb waren neben den beiden Landesvertreter*innen Handan Özgüven und Thorsten Schäfer-Gümbel, der Bundestagsabgeordnete Sören Bartol, der Geschäftsführer der Marburger GeWoBau Jürgen Rausch sowie der Kanzler der Philipps-Universität Dr. Friedhelm Nonne anwesend. Zu Beginn waren auch zwei Vertreter*innen der Landesbetriebs Bau und Immobilien Hessen (kurz: LBIH), Markus Janik und Alexandra Michels, anwesend, die den Bau der neuen Universitätsbibliothek von Beginn an betreut haben.

Der kurze Spaziergang startete an der neuen Universitätsbibliothek im Zentrum Marburgs. Schäfer-Gümbel, der als einziger das erste Mal die neue Bibliothek zu sehen bekam, zeigte sich begeistert: „Es ist wirklich erstaunlich wie gut sich dieses große und moderne Gebäude in die Marburger Altstadt eingliedert, ohne dabei übermächtig zu wirken.“ Die Marburger Vertreter*innen teilten diese Meinung und zeigten sich besonders froh über diese neue Liegenschaft der Philipps-Universität Marburg. Nach einem kurzen Spaziergang zur Philosophischen Fakultät, vorbei am Hörsaalgebäude und der Mensa wurde der nächste Halt am privaten Studierendenwohnheim im Herrmann-Cohen-Weg gemacht. Handan Özgüven machte besonders auf den Wohnungsmangel aufmerksam, der zum kommenden Wintersemester wieder erneut einen Höchststand erreichen wird: „ Die CDU-geführte Landesregierung hat es versäumt, ausreichend Wohnraum für Studierende zu schaffen und ist damit verantwortlich für die unfairen und viel zu hohen Mietpreise. Es ist mitunter kaum möglich eine Unterkunft zu Beginn des Semesters zu finden. In Marburg werden unglaubliche Preise für teilweise fragwürdige Unterkünfte verlangt.“ Der Spaziergang endete vor dem Gebäude der alten Universitätsbibliothek und der PhilFak in der Wilhelm-Röpke-Straße. Nach Gesprächen über die zukünftige Nutzung dieser Gebäude, die momentan teilweise leer stehen, hielt Thorsten Schäfer-Gümbel fest: „Wir müssen in der Landespolitik das Thema der städtebaulichen Entwicklung solcher Bereiche stärker in den Fokus rücken und den Dialog zwischen Universität, Stadt und Land intensiv führen.“